Ein Brief an Alfred – 29.03.2019

29. März 2019

Brief 15

Lieber Alfred,

nun habe ich schon wieder zwei Briefe von Dir erhalten – Nr. 20 und Nr. 21 –, auf die ich gleich antworten möchte. Brief Nr. 20 kam erst zwei Tage nach Brief Nr. 21 hier an. Die Post wollte wohl unbedingt noch etwas mehr Porto eintreiben – (damit können wir leben)!

Charlotte hat sich sehr über ihren Brief gefreut! Ich soll jetzt schon mal ein großes DANKE ausrichten. Ich denke, sie wird Dir aber auch noch eine Antwort schicken.

Auch hier vergeht die Zeit wie im Flug. Es ist kaum zu glauben, daß wir nun schon (fast) April haben. Im Geist vergeht die Zeit so viel schneller. Vielleicht erklärt das auch die „Merkwürdigkeit“, daß große Denker, die ihrer Zeit immer voraus sind, die logischen Ergebnisse ihrer Gedanken zu nah in die Zukunft legen. Wenn die Zeit so schnell vergeht, kann manches 10 Jahre dauern, was im Denken schon nach 2 Jahren hätte eintreten müssen. Die Vernunft der Weltgeschichte sorgt trotzdem dafür, daß alles zu seiner richtigen Zeit geschieht, – auch wenn wir es für den Moment noch nicht richtig verstehen.

Auch die „biologische Reaktion“, von der Du schreibst, setzt (vielleicht) etwas langsamer ein, als es logisch gedacht wird, weil schon zu tief in die biologischen Abläufe eingegriffen wurde. Aufhalten lassen sich diese Abläufe – also die Reaktionen – aber nicht!

Wir haben uns alle sehr über die Freilassung von Wolfgang gefreut. Ich habe auch schon Post von ihm bekommen, die er nach der Entlassung geschrieben hat. Er wird nun eine ganze Zeit lang benötigen, alles aufzuarbeiten, was in den vergangenen 15(!) Jahren an ihm vorbeiging. Auch alles, was sich in der Wahrheitsbewegung ereignet hat, muß er jetzt erst einmal sortieren und „verdauen“. Du kannst Dir sicher vorstellen, welche riesige Flut an Material nach so langer Zeit zu sichten und auszuwerten ist. Auch ich bin mir sicher, daß es in Deinem Fall nicht so lange dauern wird. Dazu stehen zu viele Zeichen in der Welt auf Sturm. Die Konstrukte aus Lüge und Betrug werden in sehr naher Zukunft in sich zusammen fallen! Eine Amnestie für politische Gefangene wird vielleicht noch eine letzte Amtshandlung der „sich retten Wollenden“ vor dem endgültigen Zerfall sein. Wir dürfen gespannt sein auf den Lauf der Geschichte, – besonders weil wir nicht nur „Zuschauer“ waren.

Du hast schon sehr oft den Baum und den Stein erwähnt, die nicht möchten, daß sich ein Jude hinter ihnen versteckt, um vielleicht seiner gerechten Strafe zu entgehen. Denn Stein und Baum sind Natur und verstehen offensichtlich mehr von natürlichen Dingen als umerzogene Menschen…

Damit Du Dich mit den muslimischen Gästen im Hotel etwas besser verständigen kannst, möchte ich Dir den vollständigen Satz aus dem Hadith zur Verfügung stellen. Im „Buch der Wirren und Vorzeichen der Stunde“ – Sahih Muslim, Kapitel 53/Hadithnr. 5203 heißt es:

Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete:

Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: „Die Stunde wird nicht eintreten, bis die Muslime gegen die Juden solange kämpfen und sie töten und sich der Jude hinter einem Stein und einem Baum verstecken wird. Da sagt der Stein oder der Baum: „O Muslim! O Diener Allahs! Dieser ist ein Jude hinter mir, so komm und töte ihn!“ Der einzige Baum, der das nicht macht, ist Al-Gharqad, denn er gehört zu den Bäumen der Juden.“

Ich möchte an dieser Stelle auch gleich erwähnen, daß ich einige lose Kontakte zu Muslimen pflege. In den kommenden Tagen habe ich ein Treffen mit dem Vorsitzenden einer Moschee aus dem Umkreis. Unter den Moslems sind viele Dinge bekannt, die deutschen Kindern in der Schule falsch oder gar nicht erzählt werden. Die Hetze gegen den Islam ist ein Teil der jüdischen Kriegstaktik und sollte von uns auch als solche erkannt sein. Vielleicht findest Du ja einen Muslimen unter den Gästen Deines Hotels, mit dem Du über solche Dinge mal sprechen kannst. Sei versichert, es wird hoch interessant – wenn es denn ein gläubiger Muslim ist.

Weil ich gerade bei den Muslimen bin, lohnt vielleicht auch mal ein Blick zurück in das Jahr 1215.

Im folgenden Auszug geht es allerdings um das Jahr 1221 – also einige Jahre nach dem Lateranerkonzil von 1215. Ernst Kantorowicz – vermutlich sogar selbst ein „Jude“ – hat uns 1928 ein sehr schönes Buch über Kaiser Friedrich II. (1194-1250) geschrieben. Auf Seite 114/115 lesen wir folgendes:

„Während Friedrichs Heerführer und die Barone den molisischen Feldzug einleiteten, setzte der Kaiser selbst wenige Monate nach dem Hoftag von Capua im Mai 1221 nach einem kurzen Aufenthalt in Apulien und Kalabrien über nach der Insel Sizilien. In Messina hielt er einen neuen Hoftag ab und verkündete auch hier neue Gesetze, diesmal jedoch nicht in der kurzen Assisenform, vielmehr schon in der ihm später eigentümlichen, die nicht nur das Gesetz selbst sagte, sondern auch dessen Begründung gab und Notwendigkeit erklärte. Hatten die Capuaner Assisen die Grundlinien und die erste Ordnung des sizilischen Staates herausgearbeitet, so galten die Verordnungen von Messina lediglich den außerhalb des eigentlichen Staatsverbandes stehenden Untertanen, gegen welche Friedrich II. die Seinen abgrenzte: Verordnungen über die Spieler und Gotteslästerer, über die Juden, die Huren und die fahrenden Sänger. Das Vorbild dieser aller war eine Gefahr und so setzte ihnen Friedrich II. Schranken. Spieler pflegten zu fluchen und Gott zu lästern: daher dürften solche am wenigsten unter Klerikern sein, welche „die Norm richtigen Lebens in Haltung und Wort übermitteln sollten“. Die Juden mußten den gelben Fleck auf die Kleidung heften und den Bart wachsen lassen.. in Nachahmung der Muslims schon vom Laterankonzil (1215) befohlen. Denn ohne solches Erkennungsmal würden „wie die Pflichten so die Bräuche des christlichen Glaubens verwirrt“. Die Huren durften nicht in der Stadt wohnen und mit ehrbaren Frauen zugleich die Bäder besuchen: „Denn ein krankes Schaf verdirbt die ganze Herde“. Die Spielleute endlich und fahrende Sänger sollten vogelfrei werden, „wenn sie mit Schmähliedern des Kaisers Frieden zu stören wagten“. Sie alle schied so der Kaiser gemäß der kirchlichen Satzung von seinem Volk, das er rein herauszuschälen sich anschickte.“

Es ist schon erschreckend, wie sehr heute Wert darauf gelegt wird, daß Adolf Hitler, bzw. die Nationalsozialisten, solche Kennzeichnung erfunden haben. Doch, wie so vieles aus der gefälschten Geschichte, wird auch diese üble Nachrede als dreiste Lüge entlarvt werden. Geben wir der Wahrheit noch etwas Raum und Zeit, bis sie sich den Durchbruch errungen hat.

Einige Worte möchte ich auch noch zu den „Richtern“ loswerden. Du schreibst, es wundert Dich sehr, daß diese über den „Gegner“ nichts wissen, bzw. etwas von ihm sehen wollten. Hier sollten wir doch immer auf folgendes hinweisen: Einem „Richter“ ist es nicht freigestellt, etwas sehen, hören oder zur Kenntnis nehmen zu wollen. Ein „Richter“ hat die Pflicht, sich beide Seiten anzuhören. Alles, was der Angeklagte zu seiner Verteidigung ins Feld führt, muß der „Richter“ begutachten. Denn nur so kommt er überhaupt in die Lage, „Recht“ zu sprechen.

Mit anderen Worten: In den Gerichtsverhandlungen, die dann geführt werden, wenn die Lüge gefallen ist, wird man diese „Richter“ nur zu fragen brauchen, warum sie ihre Pflicht nicht erfüllt haben. Sie werden sich dann nicht damit herausreden können, „von nichts gewußt zu haben“. Es geht bei der „hohen“ Stelle eines „Richters“ nicht darum, ob er alles weiß oder nicht. Aber das, was der Angeklagte ihm vorlegt, muß er prüfen! Und ganz offensichtlich haben es die Beteiligten Kreaturen in München nicht getan – sie wähnen sich noch sehr sicher.

Alle Beteiligten an den Schrecken der letzten Jahrzehnte versuchen, den Kopf in den Sand zu stecken. Sie beruhigen sich damit, daß schon nicht alles so schlimm werden wird. Noch haben sie vielleicht ihr großes Haus, ihr tolles Auto (oder zwei, oder drei), und ihre heuchelnden Freunde aus dem Kreis der Mitwisser. Wie schnell in diesen Kreisen die Stimmung kippen kann, wenn die ersten „Fachkräfte“ dort ihre „Raub-, Vergewaltigungs- und Mordzüge“ starten, wird für diese „Vögel Strauss“ ein unerklärbares Rätsel bleiben. „Es war doch alles soooo schön…“ – werden sie dann jammern. Wie schlecht es in dieser Zeit, in der es für sie soooo schön war, so vielen anderen Menschen ging, wird ihnen vielleicht nicht mal dann bewußt. Sie werden erst jammern und dann schimpfen – bis – , bis sie sich alle gegenseitig verraten, anklagen und ans „Messer“ liefern werden. In diesen Kreisen regiert nur die blanke Selbstsucht. Ehre, Anstand, Sitte und Treue gibt es in diesen Kreisen nicht. Verbrecher halten nur so lange zusammen, wie sie sich ihrer „Beute“ sicher fühlen. Doch die wirklichen Drahtzieher werden den Erfüllungsgehilfen ihre Beute nicht mehr lange überlassen können, denn sie müssen sich ja selber unter den Stein oder hinter den Baum begeben; und auch das kostet in dieser „schönen neuen Welt“ immer viel Geld. In dieser Phase nehmen einige Helfer das schmutzige Geld noch sehr gerne an und versprechen dafür, den „Flüchtenden“ zu verstecken oder ihm bei der Flucht behilflich zu sein. Die „Erfüllungsgehilfen“ läßt der flüchtende „Drahtzieher“ zurück, – mehr noch – er wird noch die tobende Masse auf die Spur der „Erfüllungsgehilfen“ lenken, um selber den Weg frei zu haben. So funktionieren kranke und verkommene Subjekte!

Sag, Alfred: Hast Du einen der Beteiligten aufgefordert, sich diesen Kreisen anzuschließen? Hast Du sie dazu genötigt, sich in solchen Kreisen aufzuhalten? Hast Du diese Kreaturen dazu gezwungen, sich für Schekel zu verkaufen? Nicht?

Dann sei beruhigt, lieber Alfred, Dich trifft keine Schuld an dem Schicksal dieser Wesen! Sie wählten ihr Schicksal selber und schlugen Deine Hand aus, die helfend ausgestreckt war!

Und doch – was immer nur wiederholt werden kann: Noch ist es für einige der Verirrten nicht zu spät. Noch können sie den Sprung über den selbst geschaffenen Abgrund schaffen. Jetzt, wo das Gesetz der Lüge noch vorherrschend ist, können sich Beteiligte aus diesen Kreisen noch in Sicherheit bringen. Gewiß, sie werden in der kommenden Zeit kein Leben in „Saus und Braus“ mehr führen können, aber sie werden leben können. Die Verantwortung für ihr Tun können sie dann dadurch übernehmen, daß sie der Jugend an ihrem eigenen Beispiel schildern, wie diese teuflische Demokratie funktioniert hat. Wie man – sehr oft sogar – anständige Menschen dazu gebracht hat, bei diesem Irrsinn mitzumachen.

Heute ziehen falsche Holocaust-“Überlebende“ durch die Schulen und Universitäten und schütten ihre Lügen in unverdorbene Kinderseelen; in der kommenden Zeit werden es vielleicht ehrliche Opfer sein, die der Jugend von dieser schrecklichen Zeit zu berichten wissen.

Die Wahl hat jeder – heute vielleicht noch etwas Kaviar und Schampus – und morgen vermutlich Opfer des tobenden Mobs. Oder es könnte eine kurze – vermutlich auch schreckliche – Zeit des medialen Terrors über einen „Aussteiger“ hereinbrechen, in der sich dann die wahren Freunde und Feinde zeigen. Nach dieser kurzen Leidenszeit aber könnte für ihn, den „Aussteiger“ und seine Lieben, eine anständige Zeit anbrechen, in der auch dieser Mut gewürdigt wird.

Wenn das Feuer gelöscht, der Rauch verflogen und die Glut erkaltet ist, ist es keine Heldentat mehr nach dem schreienden Kind zu suchen, welches nun nicht mehr schreit. Es ist auch nicht jedem Feuerwehrmann oder unbeteiligten Beobachter der Mut zu Heldentaten in die Wiege gelegt. Aber oft genug entscheidet in solchen Sekunden eine innere Stimme in den Handelnden, welche dann zu Helden werden können oder als unbedeutendes Sein in der Geschichte abhanden kommen.

Die Wahl, und das sollte sich jeder bewußt machen, trifft er selbst!

Dein Vergleich zwischen den „Antisemitismus“- Schreienden und einem Kinderschänder, der bejammert, daß ihm bei seiner Tat eine Verletzung zugefügt wurde, ist sehr interessant. „Haltet den Dieb!“ war schon zu oft in der Geschichte der Ruf des Täters.

Für den „verletzten“ Kinderschänder haben nur sehr wenige „Bekloppte“ ein offenes Ohr – vermutlich sind es Gleichgesinnte, die für solche Wesen Mitleid empfinden. Die Vielzahl der Menschen wird für sein Gejammer nicht viel übrig haben. Früher – da hast Du recht – wurden solche einfach totgeschlagen. Heute sind wir ja „kultiviert“…. (lassen ganz in „Kultur“ unsere Kinder schänden und hegen und pflegen lieber den Täter).

Was tatsächlich hinter denen steckt, die am lautesten „Antisemitismus“ schreien, ist den meisten Menschen noch nicht bewußt. Deutlich ist zu spüren, wie sehr dieser „Kampfbegriff“ an Wirkung verliert, weil er heute gegen alles erhoben wird, was auch nur den Hauch von Anständigkeit in sich birgt. So werden heute ganz plötzlich Menschen zu „Nazis“ oder „Antisemiten“, obwohl sie es doch nie sein wollten. Nun ja: wenn das „Geschrei“ ertönt, kann man sich ja noch ganz schnell zurückziehen, das Gegenteil behaupten und wieder brav in der Herde der „Blökenden“ untertauchen. Hauptsache, man ist kein „böses Wort“ – puh, nochmal Glück gehabt.

Was werden wohl spätere Generationen über unsere Zeit sagen? Ob sie so viel Unsinn verstehen?

Hier noch unsere Tabelle:

Von Alfred

An Alfred

11-2-19

18

29-1-19

12

15-2-19

19

3-2-19

13

7-3-19

20

13-3-19

14

14-3-19

21

29-3-19

15

Sei herzlich gegrüßt, Henry

Letter from Alfred to Monika — Crossing the Atlantic

from: freespeechmonika.wordpress.com

Dear Readers,

The letter posted here is in German, the language Alfred used in most of his early letters to me from his prison cell to my prison cell. We shared a similar address for nearly four months, the duration of our “speech-crime” trial. In this letter he describes one of his epic sailing trips, the first Atlantic crossing that he made on the Mistral sailboat.~~~~ Monika.

3

[NOTE: There is an English translation below]

4.Sept.18
Brief #6

Dear Möne,

nun gehe ich ins Deutsche über, damit unsere Mit-Leser sich nicht unnötig schwer tun. Wir müssen Rücksicht auf die Mit-Leser nehmen um ihre lädierten Nerven zu schonen.

Hoffentlich nerve ich dich nicht, Monika mit schon wieder einem Brief, ich hatte dir heute schon Brief #5 geschickt und jetzt höre ich Bayerische Volksmusik in meinem Zimmer mit dem herrlichen Gitterblick und habe darüber gegrübelt, daß gewisse Zusammenhänge womöglich fehlen, in gewissen Ereignissen, die ich in Brief #5 beschrieben habe, also werde ich hier nachbessern um mögliche Lücken zu füllen und es zu vervollständigen.

Also, die Lücke die zu füllen ist: Was hat eine Atlantic-Überquerung zu tun mit einem Aufenthalt im Hotel Gitterblick? Das eine ist doch ein Traum und das andere ist doch ein Alpdruck oder Alptraum.

Antwort: Nein, eben nicht. Beide sind beides, es kommt nur darauf an ob man es überlebt und was man daraus macht.

Was ist besser?

1) Mit einem alten 2-Master Holz-Segelboot über den Atlantic segeln, was noch keiner der Mitsegler schon gemacht hat, und überall kommen die Stürme – tue es nicht, diese Leute sind lebensmüde, verrückt und das Schiff ist gar nicht dafür geeignet. Das Ding geht unter.

2) Einen Aufenthalt mit Mördern und Dieben und Kinderschändern (die sind getrennt, für ihre eigene Sicherheit) in einem großen Hotel auf einer Insel von wo es kein Entkommen gibt?

Wie ich vorher sagte, beide können so oder so sein. Es kommt darauf an was man draus macht.

O.K. das war die Einleitung, nun werde ich zu dieser ersten Atlantic-Überquerung gehen.

– Monika – jetzt habe ich Knastdemenz – ich weiß nicht ob ich schon von IBM weg war oder ob das in meiner Urlaubszeit war, mit der Überquerung, denn ich kam ja in die Segel-Geschichte rein in der IBM Zeit und hatte meine 6 Wochen Urlaub immer mit der „Mistral“ abgestimmt. Nachdem ich von IBM weg war hatte ich sehr viel Zeit auf der Mistral verbracht. Da hatten die vielen Segler, die mich kennen lernten gesagt, daß ich ein Teil des Inventars von der Mistral war. Der Schiffseigner, der nun verstorben ist, und bei dessen Beerdigung ich auf Grund von „Termin Verpflichtungen“ im Hotel Gitterblick nicht mit anwesend sein konnte, der hatte sich so sehr auf meine Anwesenheit auf der Mistral eingestellt, daß er immer meinen Namen als ersten eingesetzt hatte. So kam es dazu, daß ich letztendlich 7 mal über den Atlantic segelte und habe Himmel und Hölle auf dem Schiff erlebt. Aber man kann den Himmel nur als solchen empfinden, wenn man auch die Hölle kennt.

So nun zur ersten Überquerung. Dieses Schiff war ja immer irgendwo an der Osküste von Canada oder USA, nachdem es durch den Panama-Kanal von California überführt wurde, wo der neue Besitzer es gekauft hatte. Die erste Erfahrung mit der Mistral hatte ich ausschließlich in Canada und USA. Im November 2001 flog ich deswegen einmal nach North Carolina, und die neuen „Sicherheits“ Maßnahmen nach dem „(…) False Flag“ Angriff gegen die USA sind für sich eine ganze Geschichte, aber dafür fehlt jetzt die Zeit. Das erlebt zu haben und im richtigen Kontext verstanden ist sehr wertvoll. Ein Schalter wurde mit 9-11 umgelegt und die „neuen Sicherheits“-Maßnahmen waren das sichtbare Ergebnis.

Oh Gott, sorry, jetzt bin ich wieder zu weit abgeschweift von der ersten Atlantic-Überquerung.

 

 

O.K. mit der Mistral haben viele Amateure und Profi-Segler ihre Erfahrungen gemacht und einige hatten eine Todesangst aufgrund ihrer Erfahrungen, denn das Schiff war mit Rott durchsetzt und erlitt einen Mastbruch und starken Wassereinbruch vor der Küste von Florida, in dem hohen Wellengang, nachdem ein Orkan in der Gegend die See in den Zustand versetzt hatte.

Danach hatte Schiffseigner ein Vermögen in die Restaurierung investiert, denn dieses Schiff ist ein Herreshoff Schooner in 1938 erbaut und ein Kulturgut, Amerikanisches Kulturgut. Es war immer das hübscheste Schiff in allen Häfen die wir besuchten.

Nun wollte er das Schiff irgendwann nach Deutschland segeln, aber Angst war da ein Problem. Dann kündigte sich eine Regatta an, davon versprach er sich etwas Sicherheit. Ja mit so eine Flotte zusammen, No Problem, dachte er sich.

Das war die „Daimler-Chrysler-North Atlantic Challenge“.

Es war alles so furchtbar aufregend, das Sicherheits Training und die Vorbereitung, und dann waren wir noch überladen, nur 8 Kojen aber ich glaube wir waren 10 oder 11 Mann, also „Hot bunking“ Kojen teilen war angesagt. Man dreht das Kopfkissen um wenn dein Bett-Teiler Wache hat.

Im Hotel Gitterblick haben wir unsere EIGENEN Betten. Ja Monika, viel viel besser als auf der Mistral.

Meine Koje teilte ich mit Heinz, der hatte mich in die Sache rein gebracht. Unsere Koje war ganz vorne im Schiff, da war die Wellen-Bewegung am extremsten und wurde von empfindlichen Seglern gemieden. Heinz wurde nie seekrank und ich hatte nur die ersten 24 Stunden Probleme.

Dann kam der große Start in Newport in der Nähe von New York. Die Route verlief um einen „Point Alpha“ wegen angeblicher Eis-Gefahr vom Labrador Current und dann über UK und dann runter die Nordsee nach Hamburg – oder, ich weiß es gar nicht mehr weil wir da nie ankamen.

Schon am Start hatten wir einen Vorfall, da dachte ich nur,

Ach du (f… ), es ist vorbei, und wir sind noch nicht einmal über die Startlinie.

Der Skipper wollte immer die perfekte Positionierung haben am Start, und noch vor dem Start-Kanonen-Schuß beim Ansegel-Maneuvrieren (Manouvers) haben wir FAST einem anderen Teilnehmer mit unserem Bugsprit die Wanten mitgenommen. Ich war auf dem Vorschiff und habe mir fast in die Hose gemacht mit Herzversagen. Da war rein gar nichts was ich hätte machen können, und die ganze Reise wäre zu Ende, schon vor dem Startschuß. Es ging eben gut. Gott sei DANK!

So, dann ging es raus zuerst waren wir ein Pulk Schiffe, aber im Laufe des ersten Tages reduzierte sich die Zahl der Masten die zu sehen war auf etwa 2 andere Schiffe. Die Seekrankheit ließ mich ein paar mal kotzen, ansonsten begann endlich die Überquerung.

Am Tag 2 war kein anderes Schiff mehr zu sehen. Wir hatten Transponders für das Tracking damit die Regatta im Internet auch verfolgt werden konnte.

Noch vor Point Alpha, etwa 4 Tage raus, da hatten wir nicht Sturm aber starken Wind und dann, in der Dunkelheit der Nacht, über unser UKW-Radio konnten wir die Kommunikation einer Notoperation hören, aber nur die Coast Guard-Hälfte. Einer unserer Konkurrenten, auch ein altes Holzschiff war am Absaufen. Die Ursache war nicht klar. Planken-Sprung oder Container-Kollision. Auf jeden Fall keine Hoffnung, alle Mann von Bord, Rettungs-Insel und weil wir noch eine Schiffs „Traffic Lane“ unweit hatten, konnten Alle gerettet werden, nachdem ein Frachter die angegebene Position ansteuerte. Das SOS vom Segelboot konnten wir nicht empfangen, aber von der Coast Guard war es „loud and clear“. Nach vielleicht 6 Stunden oder so war der Spuk vorbei. Schiff gesunken, alle Mann gerettet auf Frachter. Es hinterließ ein Kribbeln in unseren Mägen. So froh, dass es nicht uns getroffen hatte. Schade um das wunderschöne Schiff, aber keine Toten, wenigstens das.

Es wurde immer einsamer auf den Weiten des Atlantics, Point Alpha errreicht und dann den nord-östlichen Kurs eingeschlagen. Nach etwa 10 oder 12 Tagen hatten wir einen Punkt erreicht wo einer unserer Navigatoren sagte, von hier ist es genauso weit nach New York oder Grönland oder Irland. Es war dann in der folgenden Nacht, ich lag in meiner Koje, da kam der Skipper durch das Schiff mit der Meldung „Ruderbruch“. Die Verbindung vom Steuerrad zum Ruder existierte nicht mehr. Wir hatten hohen Wellengang und ordentlich Wind, was war bloß passiert?

Diese Phase dieser Reise war sehr lehrreich und daraus ist viel abzuleiten für unsere jetzige Situation, Monika.

Meine Frau hatte sich damals gewundert, warum sich unser „Tracker“ plötzlich in eine andere Richtung bewegte als all die anderen Schiffe. Nach 3 Tagen hatten wir unsere Situation stabilisiert und in etwa 2 weiteren Wochen die Küste Irlands erreicht.

Ich dachte damals, daß wenn das Schiff in Deutschland ist, dann bin ich nie wieder auf dem Schiff weil der Besitzer da so viele Freunde hat, die dann mit ihm segeln gehen. Aber ich war dann doch immer wieder dabei und 6 weitere Male über den Atlantic, Karibik, Nord-Atlantic. Und Ostsee und Nordsee.

Monika, die Mistral war Teil von meinem Leben geworden und diese Segel-Erfahrungen haben mir immer wieder die Grundlage gegeben für meine spätere Video-Arbeit. Ich kann sogar behaupten, ohne diese Segel-Erfahrung wären ich (und Du) nicht im Hotel Gitterblick. Aber wir müssen hier sein. So wie ich diesen Ruderbruch im Atlantic irgendwie erleben musste, um zu sehen wie ich damit fertig werde.

Bei dem Ruderbruch, da gab es 3 verschiedene Charakter-Eigenschaften, die sich aus der Belegschaft kristallisierten.

Einige, die vorher eine riesen Klappe hatten wurden sehr leise und voller Angst und wenn ihre Klappe aufging, war es um Forderungen zu stellen.

Eine weitere Gruppe war grundsätzlich nutzlos, aber sie verhielt sich ruhig und hatte keinen negativen Einfluss auf das Geschehen gehabt.

Ein paar von uns kümmerten sich um das, was wir tun mußten um Irland aus eigener Kraft zu erreichen. Wir hatten 2 bezahlte Profis an Bord, ich war der zuverlässige „gofer“ und wurde immer von den Profis verlangt um zu zupacken. (…)

Vor einigen Jahren hatte der Flensburger Segel-Verein unserem Skipper eine Silberschale als Anerkennung für alles, was er für den Verein gemacht hatte gegeben, und diese Schale hatte er dann mir geschenkt, weil er sagte dass er das alles nicht hätte machen konnen ohne mein Einwirken auf die diversen Crews und mein Zulangen auf dem Vorschiff und in schwierigen Lagen.

Und nun haben wir wieder Ruderbruch, und nun sind wir wieder einmal gefragt. Aber dieses Mal ist es viel leichter, und wir haben sogar eine eigene Koje.

Auf der Mistral teilten Heinz und ich die Koje, und nach dem Ruderbruch brauchten wir nur 3 Leute an Bord aufgrund unserer Vorrichtung, das heißt wir mussten zur gleichen Zeit in die gleiche Koje. Es war der Nord-Atlantic, kalt und stürmisch. Mit viel warmen, nassen und feuchten Sachen an, der Eine mit dem Kopf in eine Richtung , der andere in die andere Richtung (….)

1

Ich könnte schreiben und schreiben und schreiben, aber wir wollen unseren Staatsanwalt nicht überfordern.

Viele herzliche Grüße
Dein Alfred

Shop Refuses Photocopy Service

by freespeechmonika

The owner of a small-town local business in Jasper Alberta refused to provide a simple service today the 31st of January 2019, based on the idea that she did not want to serve a person who “hates”.

3 Sheets Jasper Inc. triples as a Stationery, Print shop and Laundromat. Upon my entry, Sonja L. Dickey asked me what she could do for me. I said I needed something photocopied. She replied that she needed to see what it was first. I asked if she was controlling and censoring everything first, before providing service. Is that how she runs her business, I queried.

There is a back story. About two years ago when I had brought in a two-sided color book review of Tell the Truth and Shame the Devil by Gerard Menuhin, to have copies made, she stared trance-like at it for a long time until I wondered whether she had had a stroke. She then informed me she did not want to “participate” in this. She refused to make copies. Since that time however, I have been in the shop on several occasions to make purchases or have other things copied. I was always friendly and even cracked jokes with her. I thought that dispute we had over the copy refusal had been somewhat amicably resolved. She was certainly willing to take my money for subsequent services and purchases.

Upon my protests today regarding her refusal to provide service in exchange for a fee in a shop which advertises this service, she stammered some incoherent things which made no sense to me. She said she did not want anything to do with something that might involve the police. I explained to her that she should never think we actually live in a free country with freedom of speech if this is the kind of fear she feels. She retorted:

I am NOT afraid.

I explained that if you have a shop, there is a simple exchange of goods or services for money, and that is what I was there to do. I dropped the document on the table and invited her to look at it. It could have been my mother’s kitchen recipes for all she cared at this point, because she did not even look at it. She simply declared that she did not want me there, she would not serve me and that I must leave. I remained standing. She declared, with glowering eyes, she did not want to serve someone…

who hates!

Oh gosh! What does that mean, I asked. She could not answer. They can never answer. She showed me the door. When I did not move quickly enough for her little tantrum, she threatened to call the police. I said go ahead. I laughed and went on my way.

Here is Sonja Dickey’s contact information.
Phone: 780-852-3151
email: 3sheets@telus.net
snail-mail: P.O. Box 2098, Jasper, AB, Canada T0E 1E0
facebook: 3 Sheets Jasper Inc

If you write or call, please remain polite and informative, and do not resort to smear or insults, as that is what hasbara trolls do and we are not them.

Unser Alfred wird 64

Im „Hotel Gitterblick“ – wie die JVA in München liebevoll genannt wird – muß Alfred seinen 64. Geburtstag verbringen. Ob es dort die Möglichkeiten gibt zu feiern, ist uns leider nicht bekannt.

Trotzdem möchten wir ihm hier von Herzen gratulieren!

Alfred hatte sich schon so darauf gefreut, daß am 28. Januar ein neuer Prozeß in München startet. Vorerst wurde leider nichts aus diesem Termin. Dieser wurde kurzfristig abgesagt – weiteres bleibt abzuwarten.

Abzuwarten bleibt auch, wie viele Geburtstage unser lieber Alfred in den Mauern der Stadelheimer Str. 12 noch zubringen muß. Niemand kann in die Zukunft schauen. Aber, und das ist ja in der Geschichte belegt, so manches änderte sich schon schneller als es vorher den Anschein hatte.

Am 30. Juni 2018 – als freier Mann – demonstrierte er in Nürnberg noch für die Freilassung seiner Schwester Monika.

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Wenige Tage nach dieser Demonstration wurde er das erste mal im Münchner Gerichtssaal verhaftet – gegen Kaution wieder frei gelassen – um am 6. Juli wiederum verhaftet zu werden.

Alfred reiht sich so in die lange Liste der politischen Gefangenen ein, die im „demokratischen“, „freiesten“ „Rechtsstaat“ für Meinungsäußerungen in Gefangenschaft genommen werden.

Bis zum Tag seiner Verhaftung und auch in der Haft, hatte er einen großen Wunsch: „Seine Schwester sollte frei sein“. Dieser Wunsch ging am 26. Oktober – am letzten Prozeßtag im Münchner Verfahren – in Erfüllung. Monika Schaefer – zu 10 Monaten Gefängnis verurteilt – wurde noch am selben Tag frei gelassen, weil sie schon seit dem 3. Januar 2018 hinter Kerkermauern gefangen gehalten wurde.

Alfred denkt nicht an sein persönliches Wohl oder Wehe, wenn es um die Erfüllung eines weiteren Herzenswunsches geht. Alfred möchte den Menschen helfen, sich zu befreien. Sein größter Wunsch ist, daß die Völker sich ihrer wichtigen Funktion in der natürlichen Weltordnung bewußt werden. Daß die Völker erkennen, welch bösartiges Spiel seit sehr langer Zeit mit ihnen gespielt wird. Denn dann erst können sich die Völker befreien, wenn Wahrheit über Lüge gesiegt hat.

Als anständige Menschen können wir Alfred nur wünschen, daß sein Herzenswunsch recht bald in Erfüllung geht – denn auch seine persönliche Freiheit wäre dann wieder gegeben.

Falls Sie sich fragen, was Sie Alfred zu seinem Geburtstag Gutes tun können, möchten wir Ihnen zwei Dinge an die Hand geben:

  1. Schreiben Sie ihm Karten oder Briefe – aber bitte nicht nur an seinem Geburtstag (Alfred Schaefer, Stadelheimer Str. 12 in 81549 München)
  2. Für die wenigen Annehmlichkeiten die man sich in einem Gefängnis für Geld kaufen kann – Nahrungsergänzungen, Briefmarken, Schreibutensilien oder Hygieneartikel – steht dem Gefangenen ein Haftkonto zur Verfügung. Auf dieses können Sie (gerne auch regelmäßig) kleinere Beträge überweisen. [ Empfänger: Landesjustizkasse Bamberg * * * IBAN DE34 7005 0000 0000 0249 19 * * *  Verwendungszweck: JVA München, Afred Schaefer 30.01.1955 ]

In stillen Momenten denken Sie bitte daran, daß Menschen wie Alfred Schaefer ihre Freiheit dafür opfern, daß es Ihnen einmal besser geht und unsere Kinder eine lebenswerte Zukunft haben, in der Recht endlich wieder Recht ist.











Alfred wieder vor Gericht

In München ruht man noch lange nicht, denn es ist und bleibt – eine Frage der Macht.

Am Montag, den 28. Januar 2019 um 10:00 Uhr, in der Nymphenburger Straße 16, Saal A 220 geht es weiter – besser gesagt – wieder los.

Eine neue Anklage ist gegen Alfred erhoben, die zur Klärung beitragen möchte, ob Alfreds kleiner Hund Pawlow tatsächlich so hoch springen kann. Der Prozess ist zwar am Amtsgericht, findet aber im selben Gebäude statt wie der letzte Prozess. Schließlich hat man in diesem Gebäude die Möglichkeit, die Besucher bis auf die Knochen zu untersuchen. Es geht noch immer das Gerücht bei „Jenen“ um, daß die bösen „Rechten“ gewalttätig sind und immer schwer bewaffnet. Oder soll dieses Bild nur in der Öffentlichkeit aufrecht erhalten werden, um Polizeidiktatur zu rechtfertigen?

Es ist also ein neues Verfahren, welches – diesmal ganz regulär – zuerst am Amtsgericht geführt wird. Je nach Urteil und weiterem Vorgehen, könnte es dann noch Berufung zum Landgericht und Revision geben.

Wer am 28.1.2019 Zeit hat und eine Fahrt nach München unternehmen kann, sollte sich dieses Ereignis nicht entgehen lassen. Egal, was bei diesen „Prozessen“ herauskommt. Sie können sicher sein, daß über sie auch in der Zukunft noch sehr lange gesprochen werden wird. Es ist sogar davon auszugehen, daß Jura-Studenten in einer anständigeren Zeit anhand der Akten solcher Prozesse lernen werden, wie Gesinnungsjustiz funktioniert – um es einmal anders handhaben zu können. Denn eines liegt offen vor unser aller Blick: Alfred – und viele andere – haben weder ihr Volk geschädigt, ihr Land verraten, einen Menschen vergewaltigt oder ermordet oder Kinder mißhandelt. Menschen wie Alfred möchten der Wahrheit zum Durchbruch verhelfen und werden nur deshalb in der BRD eingesperrt.

Die Lüge steht nicht von alleine, sie muß durch „Gesetz“, Gewalt und Willkür gestützt werden!

In der BRD wurde eine DDR-Richterin aus folgenden Gründen wegen Rechtsbeugung verurteilt:

Es „liegt kein an der Verwirklichung von Gerechtigkeit orientierter Rechtsprechungsakt mehr vor, sondern willkürliche Unterdrückung und gezielte Ausschaltung eines politischen Gegners.” Die „Art des Strafens entspricht nicht mehr sachlichen Erwägungen”. Sie zielt erkennbar allein darauf ab, „politisch Andersdenkende einzuschüchtern und damit die Herrschaft der gegenwärtigen Machthaber zu sichern”. Gegenstand des von ihr verhängten Urteils war eine den „Machthabern unerwünschte und deshalb pönalisierte Meinungsäußerung”. (Aus der Pressemitteilung des BVerfG Nr. 41/98 vom 22. April 1998 zu Aktenzeichen: BVerfG 2 BvR 2560/95)

Man kann es kaum glauben, mit welcher Doppelzüngigkeit in der BRD „Recht“ gesprochen wird. Die Beteiligten an Unrechts-Urteilen gegen Monika und Alfred Schaefer, Ursula Haverbeck, Horst Mahler, Sylvia Stolz und viele andere, sollten sich darüber im Klaren sein, daß es immer ein „Morgen“ gibt.  Gewiß, in der Jetzt-Zeit erfordert es Mut und Tatkraft, gegen den Strom zu schwimmen. Aber es entscheidet jeder Beteiligte selbst, ob er Täter oder ein anständiger Mensch sein möchte.

Und noch etwas, was hier erwähnt sein sollte. Am 30. Januar, zwei Tage nach dem Prozess in München, feiert Alfred Schaefer seinen 64. Geburtstag in der JVA. Ein Grund mehr ihm einige liebe Zeilen zu schreiben!

Alfred Schaefer, Stadelheimerstr. 12 in 81549 München

 

Dear Monika – open letter

November 5, 2018

Now you’re free again – if that’s what we want to call it. At least the helpers of the evil power – in the FRG – have released you from prison.

For the devils this event will be a slap in the face. How can a subordinate – the FRG judiciary – set a „witch“ free again? “A ‘witch’ must burn!”

Is it a good sign, if the helpers do not function yet, or not any longer, in the way it is ordered from „above“? What do the evil doers think now? Will they rage?

All decent people are happy that you are free again. Even though our fight is far from over – and your dear brother Alfred is still in their clutches – we may also be happy for a while. As serious as the situation is, we should never unlearn to rejoice in small gifts, not from the devil, but from Providence.

What happens now?” So many people ask us this question. With my short letter I would like to try to give answers which should help all friends to understand.

If one is placed in the public light, as you are, life will never be the same again. The devil’s henchmen will continue to try to become your master. So it is not so easy now to stay in contact with all the good people who would like to hear from you or read about you. The average person has no idea what it would mean for you if you were to write your return address completely without concern on a letter. How easily this could fall into the wrong hands and allow further filthy smear campaigns against you by the bloodhounds. We don’t want this.

That’s why we gladly back off! We reflect and wait for news that will come from you via various channels. Maybe one or the other gets a nice letter from you, where no return address is mentioned – just to avoid endangering your stay. We, who can give you thanks and recognition in this way, do not insist on direct correspondence if it puts you in danger. We are modest and hope to be able to support you in this way more. We can leave comments here and also publish whole letters that you can then take note of. And if we leave a reply address, you can even reply if time permits.

Of course it will also take some time before your situation will normalize again. You have been robbed 10 months of your life that also have to be reworked. There are so many things for you to settle and clarify so that we do not regret not to hear from you for a few weeks. We also want to leave you with the serenity you deserve now!

You have already written yourself into the history books, and for that we thank you from the bottom of our hearts! We also continue to be there for you, if we can help somehow.

You will find ways to contact friends safely. And we can communicate to you here.

Heartfelt greetings,

Henry Hafenmayer