Brief an Ines

Brief an Ines Auszug

Liebe Ines, Lieber Matthias,

es fällt mir schwer „Mai“ zu schreiben! Haben wir schon Mai? Fünften Monat. Oh je.

Das ist doch die sähen Zeit. Normalerweise wäre ich im Garten eifrig am arbeiten, mit Liebe die Saat in die Erde zu tun.

Nun ist es höchste Zeit, daß ich von mir hören lasse. Mein letzter „Brief“ war eigentlich eine Postkarte die ich am 27. März geschrieben habe gleichzeitig wie Ihr letzter Brief (den ich bis jetzt erhalten hab) geschrieben worden ist – 27. März. Ist doch schön was? Das habe ich gerade jetzt entdeckt, denn wenn ich schreibe, guck ich immer erst nach wann ich zuletzt geschrieben habe. Ich notiere alle Briefe, wem und wann ich geschrieben habe.

Wir Deutschen sind doch berühmt dafür, daß wir so organisiert sind und alles haargenau immer dokumentieren. Deshalb findet man ja die ganzen Pläne und Dokumente vom zweiten Weltkrieg für die Vernichtung einer bestimmten Gruppe NULL KOMMA NICHTS. Ach, dieser Widerspruch ist ja nur so ein winzig kleines Detail. Entschuldigung, daß ich das überhaupt erwähne. Völlig unwichtig!

Im Hof haben wir zur Zeit ein kleines Wunder.

Eine Ente hat erfolgreich ein Küken ausgebrütet, trotz viele Hindernisse die ihr in den Weg gestoßen worden sind.

Das kleine Küken ist so so süß, und es ist für uns hier die reinste Freude das Mutter-Baby Paar zu beobachten.

Am Montag gibt es noch mal eine mündliche Haftprüfung. Mal sehen wie das geht. Ich muß aufpassen, daß ich ein bißchen mehr Waagerecht bleibe dies mal, denn letztes mal machte ich einen ziemlichen emotionalen Sturz nachdem ich mir ein Spaziergang im Wald sehr real vorstellte.

Ich habe mich zwar schnell erholt von der Enttäuschung, aber na ja, ich stelle mich für alles ein.

Wenn ich über das millionenfache Leid der Deutschen nachdenke, was auf den Steinen (Gedenkstätte in Guthmannshausen) geschildert ist, was Sie mir geschrieben haben, dann erkenne ich, daß es eine Ehre ist für mich etwas tun zu können für die Wahrheit! Ich bin millionenfach dankbar dafür, daß mir die Wahrheit eingeleuchtet ist. Und ich bin so dankbar für alle Mitkämpfer für die Wahrheit.

viele herzliche Grüße

Monika

2 Kommentare zu „Brief an Ines

  1. Ich hoffe sie kommt bald wieder raus. Was für eine Unsinnigkeit eine solch harmlose Frau von der Öffentlichkeit wegzusperren, als würde sie in irgendeiner Form eine Bedrohung für die Außenwelt darstellen.

    In gewisser Weise ist das schon eine indirekte Bestätigung, denn wenn ihre Annahmen völlig aus den Fingern gezogen wären und nicht der Wahrheit entsprechen, dann würde es keinen interessieren

    Gefällt 1 Person

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