Der Kapitän lenkt ein – die Tänzerin gibt nicht auf

Der Artikel in russischer Sprache – Статья на русском языке

Am zweiten Verhandlungstag „Inquisition gegen die Geschwister Schaefer“ war es, den Aussagen der Anwesenden nach, deutlich ruhiger im Veranstaltungssaal.

Dies lag nicht etwa daran, daß die Geschwister Schaefer etwa den Rückzug antreten wollen, sondern eher an Entscheidungen einiger Beteiligter Inquisitoren. Den Kapitänen der „Titanic“ (den vorsitzenden „Richtern“) schien ihr Verhalten vom Vortag vielleicht doch etwas unangenehm zu sein – vielleicht möchten sie auch nur vorsichtiger handeln um den Anschein von Rechtsstaatlichkeit zu wahren.

Der Haftrichter dem es oblag, über die weitere Inhaftierung Alfred Schaefers zu entscheiden, wählte einen vertretbaren Weg. Neben einigen Meldeauflagen verfügte er, daß wir unseren Alfred für 5.000 € aus den Klauen des Teufels frei kaufen dürfen. Gewiß, auch diese Summe ist ein Schlag ins Gesicht des Rechts, doch bleiben wir realistisch und werten auch die kleinen Zeichen richtig. Es wäre sicherlich ein Leichtes gewesen, 6 Millionen Taler zu verlangen, oder auch nur 60, 40, oder 20.000 – noch fühlt man sich ja sicher. Jedoch erschien es dem Richter wohl zu aberwitzig, für eine bloße Geste, welche aufzeigt wie hoch der kleine Hund Pawlow springen kann, einen Menschen im „freiesten Staat auf deutschem Boden“ im Kerker zu belassen. Vielleicht ließ sich der Richter doch von seiner Hoffnung auf ein baldiges Ende dieses BRD Wahns leiten, und wagte diesen gefährlichen Spagat zwischen Zwang und Gewissen. Schließlich wissen wir wie sehr die Judikative der BRD im Würgegriff der verjudeten BRD Politik steckt.

Versuchen wir doch in gutem Glauben an die Menschen, den Gefangenen ihres selbst gewählten Käfigs, die Hand zum Frieden zu reichen, der uns allen eine Zukunft ermöglichen würde. Frieden aber wird es nur geben können, wenn die Wahrheit gedacht, gesprochen und auch gelebt werden darf! Es liegt gerade an Menschen wie diesem Richter – die als ebenfalls belogene den Sprung über ihren Schatten wagen sollten – weitere sinnlose Opfer unter den unschuldigen Völkern zu verhindern. Denn erst wenn die Justiz in der BRD erkennt, wem sie tatsächlich dient, wird sie ihrer Rolle als Macht im System gerecht werden können. Denn Richter sollen Recht sprechen – nicht Gesetzen gehorchen die offenkundig gegen das Leben geschrieben sind!

Nun möchte ich noch einige wenige Worte über die „Tänzerin“ (die „Staatsanwältin“) verlieren. Leider werde ich sie erst am Donnerstag zu Gesicht bekommen, wenn ich meiner Ladung als Zeuge folge und durch meine Aussage der Wahrheitsfindung diene.

Geschildert wurde mir, wie empathilos sich diese Person gibt, wie herzlos ihre Erscheinung wirkt und wie stur sie dem Kurs auf ihren eigenen Eisberg folgt. Ob sie Jüdischen Glaubens ist – was ihre Art und Weise erklären würde – kann ich noch nicht einschätzen. „Fragen kostet nichts“ – brachte mir meine Großmutter bei, denn so hatte sie es in ihrer Kindheit gelernt. Heute weiß ich, daß Fragen sehr wohl etwas kosten kann, denn ich lebe in der BRD. Und doch werde ich an meine liebe Großmutter, an Menschen wie Ursula Haverbeck, Monika Schaefer und viele Tausende meiner Ahnen denken, wenn ich mich bereit finde, den Preis für die Frage – den Preis für das Erringen der Freiheit – zu zahlen.

Die Tänzerin hat sich wohl schon zu sehr an ihrer Rolle betrunken, ihre Seele – sofern sie je eine hatte – vielleicht schon verkauft. Und doch soll auch ihr gesagt sein: „Es ist nie zu spät seinen Weg zu ändern“!

Gedenken wir aller politischen Gefangenen, aller Unrechtssysteme und sehen dem nächsten Tag in München entgegen. Um 10:00 Uhr geht es am Mittwoch (4.07.2018) weiter. Die Hoffnung geben wir nicht auf, daß es bald Licht werden wird.





Autor: endederluege

Hier stehe ich, Henry Hafenmayer, ehemaliger deutscher Lokführer. Ich kann dem Völkermord an meinem Volk nicht mehr tatenlos zusehen. Ich tue meine Pflicht. Ich tue was ich kann.

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