Ein wenig Post von unserer Heldin

Liebe Ines, lieber Matthias,

25 Juli 2018

es wird wieder höchste Zeit, daß ich von mir hören lasse, auch wenn nur kurz, um mich zu bedanken für all eure liebe Post. Zum Glück bewegt sich jetzt alles viel schneller, also muß man nicht mehr über Briefe die 10 Wochen unterwegs waren reden.

Ich glaube sie wollen deren Schreibtische aufräumen von meinen Sachen – vielleicht ist das ein gutes Zeichen, oder?

So wie Sie sagen, ich muß ja Freispruch kriegen, denn wir leben in bzw. besuchen einen Rechtsstaat. Und Alfred wird dann auch freigelassen, denn die werden natürlich einsehen, daß sie einen großen Fehler gemacht haben, uns einzusperren. Ursula und Horst und all die anderen werden auch freigesprochen!

Ihr habt bestimmt über Ursula`s Traum gehört und gelesen, oder?  Ihre Freundin hat ihn mir zugeschickt. Wenn Sie den nicht kennen, ….fragen Sie nun dafür. Der Traum heißt: Warum mache ich das mit? Ein starker Traum wurde ihr geschenkt. Ich glaube fest daran.

So jetzt zähle ich die Briefe und Karten von Ihnen auf, was seit meinem letzten Schreiben angekommen ist/sind. Am 29. 6. kam die Postkarte „Freiheit für M.S“ an. Ich freue mich sehr über diese Karten, von denen ich jetzt ziemlich viele bekommen habe – danke!

Dann am 6.7. kamen zwei Sachen – ein großer Umschlag mit was zu lesen von Erich Kästner – diesmal wurde das Lesematerial mir ausgehändigt. Ich freute mich ganz besonders über die Blumenkarte mit ganz vielen Unterschriften.  Der andere Brief der an dem Tag ankam hatte die Seefahrt Karte drin und das Johann Walner 1561 Lied und ein von Gottfried Fischer geschriebenes. („Wach auf, wach auf, du deutsches Land“ Anm. d. Verf.) Man sieht, daß dieser Kampf geht Jahrhunderte und Jahrtausende zurück.

Deutschland Erwache!!!

Das andere was hier vor mir auf meinem Schreibtisch liegt ist vom 26/28. Mai – der kam am 18 Juni an – und da habe ich nur den Brief erhalten. Alles andere was in dem Umschlag war ging zu meiner Habe. (7 Seiten aus dem Buch „Komm Heim“ Anm. d. Verf.) Da waren auch trocken Blumen dabei – das ist immer verboten, also bitte nicht so etwas rein schicken, denn dann gehen schon deren Antennen hoch und die anderen Anlagen kommen auch alle weg. Ich hab mir nur eine Notiz gemacht, daß da ganz viele Anlagen waren – alles zur Habe gegangen ohne daß ich es überhaupt angucken konnte.

Manche Wächter sind strenger als andere, aber es ist leider einfach besser wenn Sie nicht so viele Anlagen schicken. Ein, zwei, drei lose Blätter, das geht meistens (auch nicht immer, je nach dem) aber mehr als das geht grundsätzlich einfach nicht. Tut mir leid das sagen zu müssen.

Wie Sie erfahren haben, Buch schicken geht gar nicht. Es ist ein sehr komplizierter Prozess, ein Buch rein zu kriegen und muß von mir eingeleitet sein. Ich habe aber sehr viele lese-Möglichkeiten durch die Bücherei hier. Außerdem bin ich super beschäftigt mit Briefe schreiben. So, ich wollte eigentlich fertig sein auf diesem einen Blatt und die Schrift wird immer kleiner. Vielen vielen Dank für Alles!

ganz herzliche Grüße von Monika.

Bildauszug an Ines

Wenn auch Sie einen lieben Brief von Monika erhalten haben, den wir der Welt präsentieren sollten, schicken Sie ihn doch als Kommentaranhang zu. Für die Leser ist es sicher angenehm, wenn der Text zusätzlich, liebevoll abgetippt wurde, wie in dem hier vorliegenden Fall. Ich selbst schaffe es aus Zeitmangel leider nicht, diese Arbeit zu erledigen. Nicht mal die an mich gerichteten Briefe kann ich abtippen. Daher stelle ich den aktuellsten hier nur als PDF ein.

 

In Zuversicht und dem Glauben an das Recht, hoffen wir alle, daß uns Monika die nächsten Briefe nicht aus dem „Hotel Gitterblick“ – wie sie es nennt – schreibt. Denken Sie bitte an die kommenden Prozesstermine in der Kalenderwoche 33. Kommen Sie nach München, oder, wenn es Ihnen nicht möglich sein sollte, unterstützen Sie unsere Helden im Geiste!












Ein Kommentar zu „Ein wenig Post von unserer Heldin

  1. „. . . Prozesstermine in der Kalenderwoche 33“ !

    Natürlich purer Zufall (Freimaurer Zahl 33) –

    Vor einigen Tagen erhielt ich von Monika Schäfer ein zweites Lebenszeichen. Sie hat sich unter anderem sehr über die Zusendung alter deutscher Volkslieder (Noten mit Text) gefreut, was wiederum auch mich sehr gefreut hat.
    Es ist schier unerträglich zu sehen, welches Unrecht hier geschieht.

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